Allgemeine Geschäftsbedingungen
Trab-Shop Julia Wiesner · Stand: 27. August 2026
Anbieterin
Julia Wiesner, handelnd unter Trab-Shop / Pferdetherapie Julia Wiesner
Anschrift
Henleinstr. 8, 85570 Markt Schwaben, Deutschland
Kontakt
Telefon: +49 162 1898525 · E-Mail: info@trab-shop.de
Webseite
www.trab-shop.de
Diese AGB gelten für Kaufverträge über Waren, für Verträge über digitale Inhalte und – soweit ausdrücklich angeboten – für die zeitweise Überlassung von Mietgeräten. Für Verbraucher gelten zusätzlich die gesondert bereitgestellte Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular.
§ 1 Geltungsbereich und Begriffe
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die über den Online-Shop unter www.trab-shop.de zwischen der Anbieterin Julia Wiesner (nachfolgend „Verkäuferin“) und ihren Kunden geschlossen werden.
(2) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(3) Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Verkäuferin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu. Gegenüber Unternehmern gilt dies auch dann, wenn die Verkäuferin in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen vorbehaltlos leistet.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Vertragsgegenstand ist – abhängig vom jeweiligen Angebot – der Verkauf und die Lieferung von Waren, die Bereitstellung digitaler Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, oder die zeitweise Überlassung beweglicher Sachen zur Nutzung (Mietgeräte).
(2) Die wesentlichen Eigenschaften, der Leistungsumfang, die Laufzeit bei Mietgeräten, die technischen Anforderungen digitaler Inhalte sowie gegebenenfalls Liefer- oder Nutzungsbeschränkungen ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung.
(3) Produktabbildungen dienen der Darstellung. Geringfügige, zumutbare Abweichungen in Farbe oder Erscheinungsbild können insbesondere durch Bildschirmeinstellungen, natürliche Materialien oder chargenbedingte Unterschiede entstehen; vereinbarte Beschaffenheiten bleiben unberührt.
§ 3 Vertragsschluss im Online-Shop
(1) Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags zu den in der jeweiligen Produktbeschreibung genannten Bedingungen dar, sofern dort nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.
(2) Der Kunde legt die gewünschten Produkte in den Warenkorb. Vor Abgabe der Bestellung kann er Eingabefehler mithilfe der im Bestellprozess vorgesehenen Korrekturmöglichkeiten oder der Browserfunktionen erkennen und berichtigen.
(3) Durch Betätigung der abschließenden, eindeutig auf die Zahlungspflicht hinweisenden Bestellschaltfläche nimmt der Kunde das Angebot rechtsverbindlich an. Der Vertrag kommt mit Zugang der elektronischen Bestellbestätigung zustande, sofern der Vertrag nicht bereits unmittelbar durch den Bestellvorgang geschlossen wurde. Maßgeblich ist die konkrete Gestaltung des Bestellprozesses.
(4) Bei Nutzung eines Sofortzahlungsdienstes kann der Kunde zur Seite des Zahlungsdienstleisters weitergeleitet werden. Die dort erforderlichen Schritte sind zusätzlich auszuführen. Die für den Vertragsschluss maßgeblichen Bestelldaten werden vor Abgabe der Bestellung nochmals angezeigt.
(5) Die Bestellabwicklung und die Übermittlung vertragsbezogener Informationen erfolgen regelmäßig per E-Mail. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die angegebene E-Mail-Adresse richtig ist und der Empfang nicht durch technische Einstellungen oder Spamfilter verhindert wird.
§ 4 Vertragssprache und Speicherung des Vertragstextes
(1) Vertragssprache ist Deutsch.
(2) Die Verkäuferin übermittelt dem Kunden nach Vertragsschluss die Bestelldaten und die bei Vertragsschluss geltenden Vertragsbestimmungen einschließlich dieser AGB auf einem dauerhaften Datenträger, regelmäßig per E-Mail. Eine darüber hinausgehende dauerhafte Abrufbarkeit des vollständigen Vertragstextes im Kundenkonto wird nur geschuldet, wenn dies im Bestellprozess ausdrücklich angeboten wird.
(3) Der Kunde kann die Bestelldaten und Vertragsbedingungen vor Absenden der Bestellung über die Druck- oder Speicherfunktion seines Browsers sichern.
§ 5 Preise, Versandkosten und Zahlung
(1) Die im jeweiligen Angebot angegebenen Preise sind Gesamtpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer, soweit diese anfällt. Liefer- und Versandkosten sind nicht im Produktpreis enthalten, sofern nicht ausdrücklich versandkostenfreie Lieferung zugesagt wird.
(2) Die anfallenden Versandkosten, die verfügbaren Zahlungsarten und deren Bedingungen werden dem Kunden im Online-Shop und spätestens im Bestellprozess vor Abgabe der Bestellung angezeigt.
(3) Soweit bei der jeweiligen Zahlungsart nichts anderes angegeben ist, ist der Rechnungsbetrag unmittelbar mit Vertragsschluss fällig.
(4) Bei einer vom Kunden zu vertretenden Rücklastschrift oder Rückbuchung kann die Verkäuferin Ersatz der tatsächlich entstandenen und erforderlichen Kosten verlangen. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
(5) Gutscheine, Rabattcodes und Aktionsvorteile gelten nur nach den im jeweiligen Angebot genannten Bedingungen. Mehrere Rabatte sind nur kombinierbar, wenn dies ausdrücklich zugelassen ist. Gesetzliche Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt.
§ 6 Lieferung, Liefergebiet und Selbstbelieferung
(1) Geliefert wird in die Länder und mit den Versandarten, die im Online-Shop oder im Bestellprozess auswählbar sind. Lieferzeiten und gegebenenfalls bestehende Lieferbeschränkungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.
(2) Soweit nicht anders vereinbart, erfolgt die Lieferung an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift. Der Kunde ist für deren Richtigkeit verantwortlich.
(3) Scheitert die Zustellung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, kann die Verkäuferin die hierdurch tatsächlich entstehenden angemessenen Mehrkosten verlangen. Dies gilt nicht, wenn der Kunde sein gesetzliches Widerrufsrecht wirksam ausübt und die fehlgeschlagene Zustellung nicht auf einem weiteren schuldhaften Verhalten beruht.
(4) Gegenüber Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung grundsätzlich erst mit Übergabe an den Verbraucher oder einen von ihm benannten Dritten über. Dies gilt nicht, wenn der Verbraucher selbst einen nicht von der Verkäuferin benannten Beförderer beauftragt. Gegenüber Unternehmern geht die Gefahr mit Übergabe an das Transportunternehmen oder die sonst zur Versendung bestimmte Person über.
(5) Ist ein bestellter Artikel trotz eines kongruenten Deckungsgeschäfts ohne Verschulden der Verkäuferin dauerhaft nicht verfügbar, wird der Kunde unverzüglich informiert. Die Verkäuferin kann in diesem Fall vom Vertrag zurücktreten; bereits geleistete Zahlungen werden unverzüglich erstattet. Gesetzliche Ansprüche des Kunden bleiben unberührt.
§ 7 Eigentumsvorbehalt
(1) Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises Eigentum der Verkäuferin.
(2) Gegenüber Unternehmern behält sich die Verkäuferin das Eigentum an der Ware bis zum vollständigen Ausgleich aller Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung vor. Eine Verpfändung oder Sicherungsübereignung vor Eigentumsübergang ist unzulässig. Der Unternehmer darf Vorbehaltsware im ordentlichen Geschäftsgang weiterveräußern; die aus der Weiterveräußerung entstehenden Forderungen tritt er bereits jetzt in Höhe des Rechnungsbetrags an die Verkäuferin ab, die die Abtretung annimmt. Die Verkäuferin ermächtigt den Unternehmer widerruflich zur Einziehung.
§ 8 Personalisierte und nach Kundenvorgaben gefertigte Waren
(1) Bei personalisierten oder nach Kundenvorgaben gefertigten Waren hat der Kunde die zur Ausführung erforderlichen Angaben, Maße, Texte, Farben, Dateien und sonstigen Informationen vollständig, richtig und innerhalb der im Angebot genannten Frist zu übermitteln. Verzögerungen aufgrund verspäteter oder unvollständiger Mitwirkung verlängern vereinbarte Lieferfristen angemessen.
(2) Der Kunde ist für die inhaltliche Richtigkeit seiner Vorgaben verantwortlich. Die Verkäuferin schuldet keine Prüfung auf Rechtschreibung, sachliche Richtigkeit oder technische Zweckmäßigkeit, sofern eine solche Prüfung nicht ausdrücklich vereinbart wurde.
(3) Der Kunde versichert, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte keine Rechte Dritter, insbesondere Urheber-, Marken-, Design- oder Namensrechte, verletzen und nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Bei schuldhafter Verletzung stellt der Kunde die Verkäuferin von berechtigten Ansprüchen Dritter einschließlich angemessener Rechtsverteidigungskosten frei. Verbrauchern bleibt der Nachweis vorbehalten, dass sie die Rechtsverletzung nicht zu vertreten haben.
(4) Das gesetzliche Widerrufsrecht kann bei nicht vorgefertigten Waren ausgeschlossen sein, wenn für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung des Verbrauchers maßgeblich ist oder die Ware eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten ist. Maßgeblich sind die gesetzliche Regelung und die gesonderte Widerrufsbelehrung; ein bloßer Hinweis „Sonderbestellung“ oder die Auswahl üblicher Standardvarianten genügt nicht automatisch für einen Ausschluss.
(5) Gesetzliche Mängelrechte bleiben auch bei personalisierten Waren vollständig bestehen.
§ 9 Digitale Inhalte
(1) Digitale Inhalte werden in der im jeweiligen Angebot beschriebenen Form bereitgestellt, etwa durch Downloadlink oder elektronischen Versand. Der Kunde hat die dort genannten System- und Kompatibilitätsanforderungen zu beachten.
(2) Bei Verträgen mit Verbrauchern gelten ergänzend die gesetzlichen Vorschriften über digitale Produkte, insbesondere zu Bereitstellung, Aktualisierungen, Vertragsmäßigkeit und Mängelrechten.
(3) Soweit nicht anders vereinbart, erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Recht, den erworbenen digitalen Inhalt für eigene private oder betriebsinterne Zwecke zu nutzen. Eine Weitergabe, öffentliche Zugänglichmachung, Vervielfältigung für Dritte, Unterlizenzierung oder kommerzielle Weiterverwertung ist ohne ausdrückliche Zustimmung der Rechteinhaberin nicht gestattet; gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben unberührt.
(4) Bei Verbrauchern erlischt das Widerrufsrecht bei nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten erst, wenn die Verkäuferin mit der Vertragserfüllung begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, seine Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bestätigt hat und ihm eine Vertragsbestätigung entsprechend den gesetzlichen Anforderungen zur Verfügung gestellt wurde. Der erforderliche Zustimmungsprozess muss im Checkout gesondert erfolgen.
§ 10 Besondere Bedingungen für Mietgeräte
(1) Für als Mietgerät gekennzeichnete Produkte wird kein Eigentum übertragen. Mietgegenstand, Mietpreis, Mietdauer, Lieferumfang, gegebenenfalls Kaution und vorgesehener Verwendungszweck ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot und der Bestellbestätigung.
(2) Die Mietzeit beginnt zu dem im Angebot oder in der Bestellbestätigung genannten Zeitpunkt. Fehlt eine ausdrückliche Regelung, beginnt sie mit Übergabe an den Mieter. Versandzeiten nach Rücksendung gehen nur dann zulasten des Mieters, wenn dies vor Vertragsschluss eindeutig vereinbart wurde.
(3) Der Mieter hat den Mietgegenstand vor der ersten Nutzung auf äußerlich erkennbare Schäden und Vollständigkeit zu prüfen und Beanstandungen unverzüglich mitzuteilen. Gegenüber Verbrauchern begründet eine unterlassene Mitteilung keinen Verlust gesetzlicher Rechte.
(4) Der Mieter hat den Mietgegenstand sorgfältig, nur bestimmungsgemäß und nach der mitgelieferten Bedienungs- und Sicherheitsanleitung zu verwenden. Er hat ihn vor Feuchtigkeit, Verschmutzung, unsachgemäßer Belastung, Verlust und Zugriff unbefugter Dritter zu schützen. Eine Weitervermietung oder dauerhafte Überlassung an Dritte bedarf der vorherigen Zustimmung der Verkäuferin.
(5) Hinweise zur Anwendung von Wellness- oder Therapiegeräten ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Der Mieter ist für die Auswahl der Anwendung im konkreten Einzelfall verantwortlich und hat bei gesundheitlichen Beschwerden, Unsicherheiten oder Gegenanzeigen tierärztlichen Rat einzuholen. Unberührt bleibt die Haftung der Verkäuferin für fehlerhafte Produkte oder unzutreffende eigene Pflichtinformationen.
(6) Der Mietgegenstand ist nach Ablauf der Mietzeit vollständig, ordnungsgemäß verpackt und – vorbehaltlich üblicher Gebrauchsspuren – in dem bei Übergabe bestehenden Zustand zurückzugeben. Art und Kosten der Rücksendung ergeben sich aus dem Angebot oder der Bestellbestätigung.
(7) Bei verspäteter Rückgabe kann die Verkäuferin für die Dauer der Vorenthaltung eine angemessene Nutzungsentschädigung verlangen. Weitergehender Schadensersatz setzt die gesetzlichen Voraussetzungen voraus. Dem Mieter bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
(8) Der Mieter haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für Verlust und Beschädigungen, die er zu vertreten hat. Normale, vertragsgemäße Abnutzung ist nicht zu ersetzen. Kosten für Reinigung, Reparatur oder Ersatz werden nur in tatsächlich erforderlicher und angemessener Höhe berechnet; ersparte Aufwendungen und der Zeitwert sind zu berücksichtigen.
(9) Eine vereinbarte Kaution darf mit fälligen Ansprüchen aus dem Mietverhältnis verrechnet werden. Ein verbleibendes Guthaben wird nach Rückgabe und Prüfung des Mietgegenstands unverzüglich erstattet.
§ 11 Gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher
(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung und dem Muster-Widerrufsformular, die im Online-Shop bereitgestellt und dem Verbraucher auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt werden.
(2) Gesetzliche Ausnahmen oder Voraussetzungen für das Erlöschen des Widerrufsrechts – insbesondere bei echten Sonderanfertigungen, vollständig erbrachten Dienstleistungen oder digitalen Inhalten – gelten nur im gesetzlich zulässigen Umfang.
§ 12 Mängelrechte
(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte.
(2) Verbraucher werden gebeten, Waren oder Mietgeräte bei Erhalt auf Vollständigkeit, offensichtliche Mängel und Transportschäden zu prüfen und Beanstandungen möglichst schnell der Verkäuferin und gegebenenfalls dem Zusteller mitzuteilen. Die Unterlassung dieser Mitteilung hat keine Auswirkungen auf gesetzliche Ansprüche.
(3) Ist der Kunde Unternehmer, hat er die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten, insbesondere nach § 377 HGB, zu beachten, sofern diese anwendbar sind.
(4) Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei neu hergestellten Sachen ein Jahr ab Ablieferung. Die Verkürzung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Übernahme einer Garantie, bei gesetzlichen Rückgriffsansprüchen sowie in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
(5) Für digitale Produkte gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Vorschriften, einschließlich der gesetzlichen Aktualisierungspflichten.
§ 13 Haftung
(1) Die Verkäuferin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz, bei Übernahme einer Garantie sowie in allen sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen. Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten entsprechend für gesetzliche Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Verkäuferin.
§ 14 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
(1) Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Verbraucher dürfen darüber hinaus mit Forderungen aufrechnen, die aus demselben Vertragsverhältnis stammen.
(2) Ein Zurückbehaltungsrecht kann nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausgeübt werden.
§ 15 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Geschäftssitz der Verkäuferin. Gleiches gilt, wenn ein Unternehmer keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat.
§ 16 Verbraucherstreitbeilegung
Die Verkäuferin ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
